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Nachricht

Dillingen. Das Krankenhaus in Dillingen wird Mitte Juni endgültig geschlossen. Das vermeldete der Saarländische Rundfunk. Die Marienhaus-Gruppe habe den Stadtrat darüber informiert. Derzeit arbeiten in Dillingen noch zwei Abteilungen mit rund 80 Betten - Innere Medizin und Neurologie. Sie sollen bis Mitte Juni in das Marienhaus Klinikum Saarlouis umziehen. Danach, so der Bericht, werde das Bettenhaus wegen seiner schlechten Bausubstanz abgerissen. Der Altbau der Klinik soll weiter genutzt werden. Hier befinden sich u.a. Arztpraxen und Büroflächen. 

Speyer/Mannheim. Das diakonische Gesundheitsunternehmen Diakonissen Speyer will sein Mannheimer Diakonissenkrankenhaus (485 Betten, rund 850 Beschäftigte) an die Unternehmensgruppe Barmherzige Brüder Trier (BTT) abgeben. Das berichtete Die Rheinpfalz. Die BTT betreiben in Mannheim das Theresienkrankenhaus und die St. Hedwig-Klinik (580 Betten, rund 1400 Mitarbeiter). 

Dr MindeBerlin. Die Geschäftsführerin des Klinikums St. Georg Leipzig, Dr. Iris Minde, ist neue stellvertretende Vorsitzende des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser (IVKK). Die Wahl der promovierten Betriebswirtin durch die Mitgliederversammlung erfolgte einstimmig. Minde folgt damit auf Dr. Susann Breßlein (Saarbrücken), die nach fünf Jahren für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stand. IVKK-Chef Bernhard Ziegler, der ebenfalls einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde, begrüßte die Wahl von Dr. Iris Minde: „Ich freue mich, mit Frau Dr. Minde als ausgewiesener Expertin für betriebswirtschaftliche Organisation von Krankenhäusern den Interessenverband kommunaler Kliniken gemeinsam zu repräsentieren. Frau Dr. Minde verfügt über eigene Führungserfahrung aus Krankenhäusern in privater Trägerschaft als auch in Universitätsklinika. Ihre Stimme für ein an der Aufgabe der gemeinwohlorientierten Daseinsvorsorge ausgerichtetes Krankenhauswesen bekommt dadurch ein besonderes Gewicht“, sagte Ziegler in Berlin.

Berlin. Der Deutsche Bundestag hat das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verabschiedet. Wesentliche Ziele sind schnellere Arzttermine für gesetzlich Krankenversicherte durch den Ausbau der Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen, Anhebung des Mindestangebots der Sprechstunden von 20 auf 25 Stunden in der Woche, die Verpflichtung für KVen, verpflichtend Strukturfonds für bessere Versorgung in ländlichen Regionen zu schaffen, in unterversorgten Gebieten eigene Praxen bzw. telemedizinische Angebote zu etabllieren und eine schnellere Einführung der elektronischen Patientenakte. 

Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sein nächstes Reformprojekt gestartet - die Reform des Finanzausgleichs der Kassen. Im Mittelpunkt steht die Reform des Risikostrukturausgleichs. Der Wettbewerb der Krankenkassen untereinander soll neu gestaltet werden und sich deutlich mit diesem „Faire-Kassen-Gesetz“ mehr auf die Versorgung fokussieren. Spahn will damit u.a. ausschließlich  regional agierend Kassen zwingen, sich bundesweit für Versicherte zu öffnen. Erleichtert werden auch Fusionen von unterschiedlichen Kassenarten. Die Kassenaufsicht wird beim Bundesversicherungsamt vereinheitlicht.





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