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Berlin/Leipzig. Der Konzern Fresenius hat nach Informationen von MDR extra in Deutschland mit seinen Helios-Kliniken im Jahr 2020 über 600 Millionen Euro Gewinn gemacht. Nun wolle das Unternehmen offenbar in den Helios-Kliniken Stellen abbauen. Von diesen Plänen würden Ärzte berichten. Der Sender befragte Ärzte am Herzzentrum Leipzig. Die Versorgung der Patienten leide, so die Befragten, weil der Konzern „brutal spare“, nicht erst seit Ausbruch der Corona-Pandemie. 

Limburg. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Limburger St. Vincenz-Krankenhaus erweitert ihr Leistungsspektrum: Seit dem 6. April 2021 ermöglicht eine neue intensivmedizinische Einheit mit sechs Intensivplätzen eine deutliche Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten. Bisher mussten Kinder aller Altersstufen, die invasiv beatmet oder intensivmedizinisch überwacht werden mussten, verlegt werden. Das wird in den meisten Fällen nun nicht mehr notwendig sein. 

Breisach. Breisachs Bürgermeister Oliver Rein setztesich dafür ein, dass die Helios Rosmann Klinik in Breisach ein deutsch-französisches Krankenhaus wird., schreibt die Badische Zeitung. Er erhoffe sich dafür Geld aus den Aachener Verträgen. Sie wurden von der deutschen und französischen Regierung vereinbart. "Wir sind da super zuversichtlich", habe er im Gemeinderat gesagt. 

Berlin. Die Bundesländer kommen nach wie vor ihrer Pflicht zur auskömmlichen Finanzierung der Krankenhaus-Investitionskosten nicht nach. Das ergibt die jüngste von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) erhobene „Bestandsaufnahme zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern 2020“. Demnach klafft nach wie vor eine Milliardenlücke zwischen den Kosten für notwendige Investitionen in den deutschen Kliniken und ihrer tatsächlichen Finanzierung. 

Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin e. V. (DGIIN) hat eine Online-Befragung unter Mitarbeitenden auf Intensivstationen, Notaufnahmen und im Rettungsdienst durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Mehr als 70 Prozent der in den Gesundheitsfachberufen Tätigen in diesen Bereichen fühlen sich während der aktuellen dritten Welle der Corona-Pandemie überlastet. Rund ein Drittel der Befragten gibt an, den Beruf in den nächsten zwölf Monaten verlassen zu wollen - drei Viertel davon aufgrund der Belastungen durch die Corona-Pandemie. Die Umfrage wurde zwischen dem 5. April 2021 und dem 16. April 2021 durchgeführt. 





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