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Nachricht

Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen will Alleineigentümer des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW) werden. Die entsprechenden Pläne hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei einem Besuch des HDZ NRW in Bad Oeynhausen gemeinsam mit der Geschäftsführerin des HDZ NRW, Dr. Karin Overlack, sowie Irmgard Wübbeling, Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG sowie stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates des HDZ NRW, vorgestellt. 

Hannover. Das Klinikum Region Hannover (KRH) hat das vergangene Jahr mit einem Minus von 13,8 Millionen Euro abgeschlossen. Das berichtete der NDR. Das Defizit sei damit geringer ausgefallen als zunächst befürchtet. Bei der Vorstellung der Jahresbilanz habe der Aufsichtsratsvorsitzende und Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) ausdrücklich den 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gedankt. Sie hätten in der Corona-Krise Unglaubliches geleistet. Das Klinikum habe noch Pflegepersonal hinzugewinnen können. Fast 30 Millionen Euro seien vom Klinikum in moderne Technik sowie in die Sanierung von Zimmern - unter anderem in Laatzen und im Klinikum Nordstadt – investiert worden, hieß es.

Marktredwitz. Nach der Aufsichtsratssitzung des Klinikums Fichtelgebirge vom 21. Juni steht fest: die chirurgische Abteilung kehrt bis spätestens 1. Oktober nach Selb zurück. Nach der Stärkung der Chirurgie in Marktredwitz wird nun auch die Selber Unfallchirurgie gestärkt. Denn mit der Rückkehr der Abteilung werden auch wieder die Voraussetzungen für eine 24-Stunden-Notfallversorgung geschaffen. Diese ist auch Bedingung für die Stufe 1 des dreistufigen Notfallstufengesetzes des G-BA. Selb will weiterhin die Basisnotfallversorgung anbieten, mit Betrieb einer Notaufnahme, die auch ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt ist. 

Wernigerode. Ein Klinikneubau für das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben ist in Wernigerode fertiggestellt worden. Dem kommunalen Harzklinikum wurde das für rund 34 Millionen Euro errichtete Gebäude im Juni übergeben. Das vieretagige Haus auf dem Krankenhausgelände an der Ilsenburger Straße wird die Radiologie mit modernen Röntgengeräten, einem CT und einem MRT beherbergen, dazu OP-Säle, die Intensivstation, und die Klinik für Neurologie mit ihrer Stroke Unit. 

Braunschweig. Architektur kann Infektionen im Krankenhaus verhindern. Wie das geht, zeigt das begehbare Modell eines neuartigen Patientenzimmers. Entwickelt von einem Team aus den Bereichen Architektur, Medizin und Molekularbiologie im Forschungsprojekt KARMIN. Nachdem der Prototyp im vergangenen Jahr auf dem Gelände der Charité in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, soll das Patientenzimmer jetzt unter der Federführung des Instituts für Konstruktives Entwerfen, Industrie- und Gesundheitsbau (IKE) der TU Braunschweig, des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST und des Städtischen Klinikums Braunschweig zu einem anwendungsorientierten Forschungs- und Studienlabor werden. Errichtet wird der Demonstrator auf einer Freifläche des Klinikums am Standort Naumburgstraße. 





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