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Nachricht

Berlin. „Das im Bundestag beschlossene Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) bewirkt einen deutlichen Schub für die Digitalisierung der Kliniken“, kommentiert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Mit den vorgesehenen 4,3 Milliarden Euro aus Bundes- und Landesmitteln werde den Kliniken zum richtigen Zeitpunkt die Möglichkeit eröffnet, durch moderne digitale Infrastruktur Behandlungsprozesse zu optimieren, aber auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu verbessern. 

Berlin. Der Bundesrat hat das Patientendatenschutzgesetz gebilligt, das der Bundestag Anfang Juli verabschiedet hatte. Es dient der weiteren Digitalisierung des Gesundheitswesens. Schon heute müssen die Krankenkassen den Versicherten ab 2021 eine elektronische Patientenakte anbieten. Durch den nun gebilligten Bundestagsbeschluss erhalten die Versicherten ab 2022 auch einen Anspruch darauf, dass Ärzte die Patientendaten darin eintragen. Dort lassen sich zum Beispiel Befunde, Arztberichte oder Röntgenbilder speichern, aber auch Angaben aus Impfausweis, Mutterpass, Vorsorgeuntersuchungen für Kinder im sogenannten U-Heft und Zahn-Bonusheft. 

Berlin. Für die Herausnahme der Kinder- und Jugendmedizin aus dem DRG-System warb Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in der jüngsten Bundesratstagung. Die Fallpausschalen seien für die Kinder- und Jugendmedizin zu niedrig angesetzt und berücksichtigten zudem nicht die hohen Vorhaltekosten. Daher stehe dieser Bereich seit Jahren unter Druck. Bereits seit zehn Jahren werde über die Herausnahme der Pädiatrie aus den DRGs diskutiert. Seit Einführung der DRGs seien 100 Kreißsäle geschlossen worden. 

Berlin. „Fair diskutieren, fair entscheiden, fair handeln“ – die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat in Berlin mit einem Krankenhausgipfel den Auftakt einer Reformkampagne für die deutsche Krankenhauspolitik gesetzt. Teilgenommen haben nicht nur zahlreiche Vertreter des Gesundheitswesens, sondern auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und seine Brandenburgische Landeskollegin Ursula Nonnemacher. 

Berlin. Zusammenschlüsse, die mit Geld aus dem Krankenhaus-Strukturfonds gefördert werden, sollen künftig von einer kartellrechtlichen Überprüfung freigestellt werden. Das geht aus der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier (CDU) vorgelegten 10. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hervor, die von der Bundesregierung beschlossen wurde. 





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