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Nachricht

Berlin. 18 Monate Corona-Pandemie haben neben den Krankheitsfällen durch COVID-19 vor allem viele psychosoziale und psychische Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger gebracht. Die psychiatrische und psychosomatische Versorgung steht damit für die kommenden Monate und Jahre vor besonderen Herausforderungen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat deshalb eine aktuell anstehende Änderung der Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zum Anlass genommen, die Umsetzung eines Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) zur Aussetzung der finanziellen Sanktionen bis zu einer grundsätzlichen Überarbeitung der PPP-RL zu beantragen. 

Berlin. Das Bundesgesundheitsministerium will für vier weitere Bereiche neue Pflegepersonaluntergrenzen festlegen. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtete, bringe das Ministerium eine Regelung per Ersatzvornahme auf den Weg, nachdem sich die Selbstverwaltung nicht auf gemeinsame Untergrenzen einigen konnte. Der Referentenentwurf zur Verordnung liegt der Zeitung vor. 

Wiesbaden. Die Corona-Pandemie hatte im Jahr 2020 deutliche Auswirkungen auf die Zahl der stationären Behandlungsfälle und Operationen in den deutschen Krankenhäusern: Insgesamt wurden 16,4 Millionen Patientinnen und Patienten in den allgemeinen Krankenhäusern stationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 13 Prozent beziehungsweise fast 2,5 Millionen Fälle weniger als im Vorjahr. 

Berlin. Die von der Bundesregierung zusätzlich zugesagten sieben Milliarden Euro für den Gesundheitsfonds reichen den Krankenkassen für 2022 nicht aus.  Etliche Kassen haben die künftige Bundesregierung deshalb aufgefordert, sehr schnell über einen höheren Steuerzuschuss zu entscheiden. Das Bundesgesundheitsministerium habe eine weitere Erhöhung zwar zugesagt, aber nicht mehr erfüllt. 

Stuttgart. Das Land Baden-Württemberg muss aus Sicht des Landkreistags mehr Geld in die Krankenhäuser investieren. Die Anstrengungen seien zwar anzuerkennen, sagte laut SWR Hauptgeschäftsführer Alexis von Komorowski, aber "mit Blick auf die Fortentwicklung der Krankenhausstandorte, eine moderne Geräteausstattung und vor allem die fortschreitende Digitalisierung der Krankenhäuser muss das Land sein finanzielles Engagement aber noch deutlich verstärken, wenn die hohe Versorgungsqualität erhalten bleiben soll."





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