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Nachricht

Goslar. Der Landkreis Goslar hat Klage beim Landgericht Braunschweig gegen die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA eingereicht. Hintergrund der seit Jahren schwelenden Auseinandersetzung ist die Privatisierung der Harzkliniken in Goslar, Bad Harzburg und Clausthal-Zellerfeld im Jahr 2003. Der Landkreis wirft Asklepios vor, ihre Pflichten aus dem geschlossenen Privatisierungsvertrag seit Jahren zu verletzen, insbesondere die Pflichten zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Klinikstandortes Clausthal-Zellerfeld.

Berlin. Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2017 schlechter als im Vorjahr. Das zeigt die fünfzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress 2019 – Medizin und Gesundheit“ in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI, der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte und der HIMSS erstellt. Die wichtigsten Ergebnisse: 

Berlin. Nach aktuellen Berechnungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) fehlen in Deutschland jährlich bis zu 6.000 Studienplätze im Fach Humanmedizin – wenn die aktuelle ambulante Versorgungsleistung bis 2035 aufrechterhalten werden soll. Abhängig vom Ausbildungserfolg der zukünftigen Studierenden, der Dauer der Weiterbildung und der beruflichen Orientierung variiert die Projektion zwischen 6.000 (75 Prozent der Studienanfänger werden innerhalb von 15 Jahren Facharzt) und 3.000 fehlender Studienplätze (Facharztquote von 92 Prozent) pro Jahr. Im günstigen Fall müssten sich neun von zehn erfolgreichen Absolventen für die medizinische Versorgung und gegen eine Anstellung in Forschung, Industrie, etc. entscheiden.

Berlin. Bundesgesundheitsminister Spahn hat den Referentenentwurf eines „Gesetzes für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung“ vorgelegt. Ziele sind vor allem die Weiterentwicklung des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen - des Morbi-RSA - und eine Reform des Organisationsrechts. 

Berlin. Der Bundesrat hat am 12. April ausführlich zu den Plänen der Bundesregierung Stellung genommen, an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen einen neuen Studiengang Psychotherapie einzurichten. Für nicht ausreichend werden von der Länderkammer die im neuen Studiengang vorgesehenen Praxisanteile gesehen: Sie fallen im Vergleich zur bisherigen Ausbildung zum Psychotherapeuten deutlich geringer aus. Er spricht sich deshalb dafür aus, in Anlehnung an die ärztliche Approbation im weiteren Gesetzgebungsverfahren zu prüfen, ob der Praxisanteil durch ein Praktisches Jahr oder Praktisches Semester gestärkt werden kann. 





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