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Nachricht

Frankfurt a. Main. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) hat den Referentenentwurf begrüßt. Sie kritisiert aber, dass sie als Fachgesellschaftmnicht einbezogen werden soll. Die DGOOC hat bereits ein freiwilliges Register, das EPRD, aufgebaut. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem EPRD möchte die DGOOC bei der künftigen Registerarbeit berücksichtigt werden. Sie hoffe, dass der Gesetzgeber sie in die Ausformulierung des Gesetzes und nachgelagerte Rechtsverordnungen einbeziehe. „Auch ein staatliches Register darf vom medizinischen Sachverstand nicht entkoppelt werden“, warnt DGOOC-Generalsekretär Bernd Kladny. Nur so könne ein neuerlicher Lernprozess zulasten der Patienten vermieden werden, erklärt Carsten Perka, DGOOC-Präsident und Executive-Committee-Sprecher des EPRD.

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnte anlässlich der zweiten Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) im Gesundheitsausschuss am 13. Februar noch einmal dringend davor, den Fortbestand Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) in Krankenhausträgerschaft zu gefährden. "Rund 18.000 Ärzte arbeiten heute in den mehr als 2800 MVZ bundesweit. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung. Sie erschließen zudem angestellt ärztliche Tätigkeiten für die ambulante Patientenversorgung, die auf selbstständiger Basis nicht zur Verfügung stünden", erklärt DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

Berlin. Der Marburger Bund befürchtet eine Zersplitterung der somatischen und psychischen Behandlungskompetenz, wenn die geplante Reform der Ausbildung psychologischer Psychotherapeuten nicht geändert wird. Der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgelegte Referentenentwurf zum Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung sei zu verwerfen und grundlegend neu zu konzipieren, fordert der größte deutsche Ärzteverband in einer Stellungnahme. Die geplante Neuregelung zielt auf ein Studium auf Masterniveau ab, dem ein Staatsexamen mit anschließender Erteilung der Approbation folgen kann.

Berlin. In einer Gemeinsame Erklärung haben die Organisationen Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutscher Pflegerat (DPR) und Organisationen der Patientenvertretung (BAGP, vzbv) begrüßt, dass das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) vorgibt, das Pflegebudget auf der Grundlage der tatsächlichen krankenhausindividuellen Personalbesetzung und –kosten festzulegen. Die neue Finanzierungslogik berge große Chancen für eine deutliche und nachhaltige Verbesserung der Situation. Allerdings hänge die Wirkung dieser Vorgaben von der Umsetzung ab.

Düsseldorf. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die vom Kabinett verabschiedete Rechtsverordnung zum Landarztgesetz Nordrhein-Westfalen (LAG NRW) vorgestellt. Diese wird zeitnah mit der Veröffentlichung im Ministerialblatt in Kraft treten. Mit der Rechtsverordnung wird die Grundlage für das Bewerbungs- und Auswahlverfahren für die sogenannte Landarztquote geschaffen. Damit können zum Wintersemester 2019/2020 planmäßig die ersten Studierenden im Rahmen der Landarztquote ihr Studium der Humanmedizin beginnen. Das LAG NRW war bereits im Dezember 2018 vom Landtag verabschiedet worden.





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