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Der Vorstandsvorsitzende des IVKK, Bernhard Ziegler, hat in Reaktion auf das Forderungspapier des Städtetags der Zeitung für Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister OBM ein Interview zur Situation der kommunalen Krankenhäuser gegeben.

Er verwies darin u.a. auf den erheblichen Reformbedarf der Krankenhausfinanzierung, aber auch darauf, dass Akzentverschiebungen im Finanzierungssystem nicht nachhaltig sein würden, wenn die grundsätzliche Problematik der Kommerzialisierung der Krankenhausleistungen nicht revidiert werde. „Stationäre Gesundheitsversorgung ist nicht nachhaltig, wenn sich private Anbieter auf lukrative Leistungen spezialisieren dürfen, während die Grundlast im Feld der nicht-kommerziellen Anbieter verbleibt“, erklärte er. „Effizient“ seien nicht einzelne Leistungsbereiche, sondern könne nur ein Gesamtsystem sein. 

Der Stau im investiven Bereich sei Folge eines politischen Taschenspielertricks, so Bernhard Ziegler. Auch wenn es heiße, dass die Länder ihrer Pflicht nicht nachkämen, sei die Annahme, dass der Bund damit nichts zu tun habe, realitätsfremd. Die Bundesebene schaue hier weg oder belege die Länder gar finanzpolitisch mit zusätzlichen Lasten. „Würde der politische Wille bestehen, gäbe es den Investitionsstau in diesem Ausmaß nicht.“

Das ganze Interview unter:

https://www.obm-zeitung.de/haushalt/die-krankenhausfinanzierung-hat-reformbedarf-5574/

Berlin. IVKK-Geschäftsführer Dr. Uwe Alschner hat in einem Interview mit n-tv die Forderung des Verbandes nach Umkehr des Kurses der Kommerzialisierung von Krankenhausleistungen gefordert. Die Pandemie habe gezeigt, dass Gesundheit nicht kommerziell kalkulierbar sei. "Es ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge und keine Ware zum Zweck des kommerziellen Gewinns", sagte Alschner dem Kölner Sender. Dies bedeute nicht die Forderung nach mehr Staat. Auch private Träger seien wie frei-gemeinnützige Willkommen, sofern Sie den Krankenhausbetrieb nicht zum Zweck der Gewinnmaximierung unterhalten. Überschüsse seien etwas Normales, jedoch müsse das Geld in einer Art "Finanzausgleich" zwischen Krankenhäusern im Topf verbleiben, anstatt für private Investoren entnommen zu werden.

Berlin. Der Bundesrat billigte am 25. Juni das vom Bundestag kurz zuvor beschlossene Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG). Mit umfangreichen gesetzlichen Änderungen will der Bundestag Qualität und Transparenz in der medizinischen Versorgung verbessern. Das Gesetz sieht neue Vorgaben für den Gemeinsamen Bundesausschuss, mehr Rechte für Krankenversicherte sowie Reformen in Krankenhäusern und Hospizen vor. 

Berlin. Die Pandemie hat verdeutlicht, dass Gesundheitsversorgung neu gedacht werden muss. Nur eine sektorübergreifende regionale Neuordnung der Versorgungslandschaft kann nach Ansicht der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) eine dauerhaft hochwertige Versorgungsqualität in Deutschland sicherstellen. Auf dem zweiten Krankenhausgipfel am 21. Juni in Berlin haben die Krankenhausträger mit politischen Entscheidern über die zukünftige Ausrichtung der stationären Versorgung diskutiert. 

Berlin. Gesetzliche Krankenversicherung und soziale Pflegeversicherung, die 90 Prozent der Bevölkerung absichern, sind das Rückgrat der medizinischen und pflegerischen Versorgung in Deutschland. Sie brauchen finanzielle Stabilität. Wollen Bundesregierung und Parlament Beitragssatzsteigerungen und Leistungskürzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung für das kommende Jahr verhindern, müssen sie noch in dieser Legislaturperiode die entscheidenden Weichen stellen. Das erklärte mit Blick auf den Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens für das Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) im Bundesrat der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes. 





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