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Nachricht

Berlin. Bundesgesundheitsminister Spahn hat den Referentenentwurf eines „Gesetzes für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung“ vorgelegt. Ziele sind vor allem die Weiterentwicklung des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen - des Morbi-RSA - und eine Reform des Organisationsrechts. 

Berlin. Der Bundesrat hat am 12. April ausführlich zu den Plänen der Bundesregierung Stellung genommen, an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen einen neuen Studiengang Psychotherapie einzurichten. Für nicht ausreichend werden von der Länderkammer die im neuen Studiengang vorgesehenen Praxisanteile gesehen: Sie fallen im Vergleich zur bisherigen Ausbildung zum Psychotherapeuten deutlich geringer aus. Er spricht sich deshalb dafür aus, in Anlehnung an die ärztliche Approbation im weiteren Gesetzgebungsverfahren zu prüfen, ob der Praxisanteil durch ein Praktisches Jahr oder Praktisches Semester gestärkt werden kann. 

Berlin. Zur Kritik des Bundesrechnungshofes am Verfahren der Krankenhausrechnungsprüfungen erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG): „Die vom Bundesrechnungshof beklagten pauschalen Kürzungen von Krankenhausrechnungen sind in der Tat Realität. Sie sind das Ergebnis eines asymmetrischen Rechts- und Abhängigkeitsverhältnisses der Krankenhäuser gegenüber den Krankenkassen. Dabei sind die Krankenhäuser in einer systematischen Verliererposition. Denn die Krankenkassen können durch die Einleitung von Rechnungsprüfungen Verrechnungen mit laufenden Leistungen der Krankenhäuser beliebig vornehmen. Nicht die Krankenhäuser kaufen sich von Prüfungen frei. Vielmehr handelt es sich um erzwungene Rabattverträge zu Gunsten einzelner Krankenkassen.“ 

Berlin. DGOU und DGU fordern in einer gemeinsamen Pressemitteilung ein festes Budget für Kliniken zur Vorbereitung auf einen Massenanfall von Verletzten. Der finanzielle Aufwand für eine Krankenhaus-Notfallübung zur Vorbereitung auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) liegt bei bis zu 100.000 Euro. Das zeigt jetzt eine Untersuchung, die unter dem Titel „Kostenabschätzung für MANV-Übungen im Krankenhaus“ online in der Fachzeitschrift „Der Unfallchirurg“ erschienen ist. 

Potsdam. „Das sogenannte Faire-Kassenwahl-Gesetz des Bundes lehne ich ab. Gerade für die Menschen in Ostdeutschland wäre es ein großes Risiko. Die Versorgung der Menschen in ländlichen und dünnbesiedelten Regionen würde durch solch einen bundesweiten Preiswettbewerb ernsthaft beeinträchtigt. Die Menschen in Ostdeutschland wären die Verlierer dieser unnötigen Reform“, sagte Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij. Sie kritisierte bei der Veranstaltung „AOK-Forum live“ in ihrer Rede den neuen Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums scharf. 





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