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Nachricht

Zur Studie der Bertelsmann-Stiftung erklärt Dr. Uwe Alschner, Geschäftsführer des Interessenverbandes kommunaler Kliniken:

"Die Studie der Bertelsmann-Stiftung erweist dem Krankenhauswesen in Deutschland einen Bärendienst: In einer an Nachrichten armen Zeit wird der Eindruck erweckt, als sei Qualität eine Funktion der Größe eines Klinikums. Das ist - wenn überhaupt - erst in zweiter Linie der Fall. Qualität ist vor allem eine Frage angemessener Finanzierung! Und daran mangelt es in Deutschland ebenso wie an einer ehrlichen Diskussion über die optimale Versorgungsstruktur für Krankenhausleistungen. Es wird seit Jahren behauptet, es gebe zu viele 'Betten' und 'Kliniken'. Der Markt soll hier Spreu und Weizen trennen. Dieses Verfahren ist zynisch und unehrlich: Krankenhäuser sind keine Profitcenter für maximale Gewinne! Sie sind eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge. Sie müssen wirtschaftlich geführt werden und Überschüsse sollten reinvestiert werden. Sie dürfen nicht für privaten Eigennutz entnommen werden!"

Berlin. Zur Ankündigung von Sicherstellungszuschlägen für Kliniken im ländlichen Raum erklärt die stv. Vorsitzende des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser in Deutschland, Dr Iris Minde:

»Die nun für 2020 zugesagten Mittel von etwa 400.000 EUR je Haus kommen sehr spät und bieten weiterhin keine Planungssicherheit. Gleichzeitig zeigen die Begründungen aus politischem Mund, u.a. von Bundesminister Spahn, dass das bestehende System ex ante tatsàchlich diese wirtschaftlich bedenkliche Unterfinanzierung ermöglicht hat. Das System selbst ist also das Problem.

Es besteht ein politischer Anspruch der Bürger und Krankenhäuser auf verlässliche Finanzierung auch und gerade für strukturschwache Räume. Solange diese Unterfinanzierung besteht, ist eine ohnehin grundätzlich fragwürdige kommerzielle Nutzung von Kliniken geradezu sittenwidrig, weil sie dem unterfinanzieren Krankenhauswesen Mittel entzieht, die dort erwirtschaftet werden, wo es ein strukturelles Überangebot gibt.

Es ist eine politische Pflichtaufgabe, solche strukturellen Verzerrungen zu bereinigen, anstatt sie einem Markt zu überlassen, der dazu führt, dass die Notfallversorgung auf dem Land auf Gnadenzuweisungen angewiesen ist.«

BreleinSaarbrücken. Nach 27 Jahren verabschiedet sich Dr. Susann Breßlein am Jahresende in den Ruhestand. Susann Breßlein war bereits im April aus ihrem Amt der stv. Vorsitzenden des IVKK verabschiedet worden.

Berlin. Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes für bessere Löhne in der Pflege (Pflegelöhneverbesserungsgesetz) beschlossen. Das Gesetz dient der Umsetzung der im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege vereinbarten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche. 

Berlin. Niedergelassene und Krankenhausärzte haben ein gemeinsames Konzept für die künftige Notfallversorgung ausgearbeitet. Kernelemente sind eine gezielte Steuerung akut hilfebedürftiger Patienten sowie Gütekriterien für die medizinische Ersteinschätzung. 





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