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Nachricht

Friedrichshafen/Ravensburg. Das Klinikum Friedrichshafen und die Oberschwabenklinik prüfen eine mögliche Verwirklichung gemeinsamer Projekte. Im Vordergrund steht dabei eine zentrale Versorgungseinrichtung. Auf diesem Feld haben beide kommunale Klinikunternehmen Investitionsbedarf. 

Ingelheim. Das Ingelheimer Krankenhaus schließt zum Jahresende. Wie verschiedene Medien vermeldeten, ist nach Aussage des Insolvenzverwalters ein neuer Träger für das Haus nicht gefunden worden. Auch die Stadt kann das Krankenhaus nicht retten. Ende Mai hatte die Stadt zunächst beschlossen, die Klinik als alleiniger Gesellschafter zu übernehmen und – gemeinsam mit einem Partner, der noch gesucht werden sollte, als Gesundheitszentrum zu betreiben. Die finanziellen Schäden der Vergangenheit seien aber zu groß gewesen. Ohne die städtischen Mittel hatte die Trägergesellschaft Insolvent anmelden müssen. 

Kreis Minden-Lübbecke/Kreis Herford. Die Mühlenkreiskliniken unternehmen alles, um den Menschen in der Region unter den gegebenen Voraussetzungen und Vorgaben ein sicheres Weihnachtsfest zu ermöglichen. Die vier Testzentren in Minden, Rahden, Bünde und Herford bieten seit dem 15. Dezember einen Schnelltest an. 

Olbernhau. Das Krankenhaus in Olbernhau soll, so vermeldete es Radio Erzgebirge, Gesundheitszentrum werden. Derzeit ist es Corona-Krankenhaus.
Für die kommenden Jahre sei eine Umstrukturierung zum medizinischen Versorgungszentrum geplant. So sehe es ein Konzept für die kreiseigenen Krankenhäuser vor. Aktuell werde es mit Zuschüssen von Bund und Krankenkassen gehalten. Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß habe die Neuausrichtung als richtigen Schritt bezeichnet. Wichtig sei allerdings, die Notfallversorgung zu erhalten. Sie ist für viele Orte der Region erste Anlaufstelle in Notfällen. Ansonsten würde eine Fahrt zur nächsten Notaufnahme in Zschopau eine knappe Stunde dauern.

Peine. Das war eine komplizierte „Operation“, schreiben die Peiner Nachrichten. Das Klinikum Peine, das seit 2003 mit damals noch 415 Planbetten zur Stiftung des Allgemeinen Krankenhauses Celle (AKH) gehörte, war von Schließung bedroht, da die AKH-Gruppe in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war. Das Unternehmen meldete für das Krankenhaus in Peine Insolvenz an. Das wurde abgewendet. Inzwischen ist das Haus von einem Verbund übernommen worden, zu dem der Landkreis Peine und die Stadt Peine gehören. Die Rekommunalisierung ist gelungen.





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