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Nachricht

Berlin. Die stationäre Gesundheitsversorgung in Deutschland hat ein Gerechtigkeitsproblem und ein Demokratiedefizit, heißt es in einem Positionspapier des vdää zur Zukunft der Krankenhäuser. Dabei sei sie ein Spiegelbild der Entwicklung der gesellschaftlichen Verhältnisse, die seit Jahrzehnten geprägt sei durch neoliberale Entsolidarisierung und die Aushöhlung der Daseinsvorsorge. Eine adäquate Gesundheitsversorgung basiere auf den genau gegenteiligen Prinzipien von Solidarität, Mitbestimmung und Kooperation. 

Berlin. Die Strukturen der Krankenhausversorgung müssen stärker auf Kooperation, Vernetzung und Bedarfsgerechtigkeit ausgerichtet werden, fordert der Marburger Bund in einem Positionspapier zur Zukunft der Krankenhausversorgung aus ärztlicher Sicht. Es fehle eine tragfähige Balance zwischen flächendeckender Grundversorgung und Spezialisierung. Stattdessen gebe es einen ruinösen Verdrängungswettbewerb. 

Schwerin. Vor dem Hintergrund des sich verschärfenden Ärztemangels auch in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Landeskrankenhausgesellschaft  (KGMV) aktiv in Lösungsansätze eingebracht. In Vorbereitung ihrer Mitarbeit in der Enquete-Kommission des Landtages zur Gesundheitsversorgung befragte sie alle 37 Krankenhäuser in ihrem Bundesland hinsichtlich nichtbesetzter Stellen im Arzt- und Pflegedienst.

Mainz. Pflegekräfte aus mehr als 20 Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen im Land haben sich zum Bündnis "Pflegeaufstand Rheinland-Pfalz" zusammengeschlossen. Das berichtete der SWR. Das Bündnis will sich der Meldung zufolge gegen den Pflegenotstand stark machen. Das habe die Gewerkschaft Verdi, die zu den unterstützenden Organisationen gehöre, mitgeteilt. Gefordert würden u.a. tarifliche Bezahlung für alle Pflegekräfte und mehr Personal. Für das Frühjahr 2012 sei eine Demonstration in und um Mainz geplant. Neben beruflichen Pflegekräften aus der Kranken- und Altenpflege beteiligen sich demnach auch pflegende Angehörige an dem Zusammenschluss.  

München. Bayerns Gesundheitsministerium wird um zwei neue Abteilungen erweitert. „Wir haben in den zurückliegenden Monaten viele Erfahrungen bei der Bekämpfung der Pandemie sammeln können und lassen dieses Wissen in organisatorischen Anpassungen einfließen“, begründete Gesundheitsministerin Melanie Huml die Entscheidung. 





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