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Nachricht

Olpe. Das Bundeskartellamt hat grünes Licht gegeben: Die Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO) darf die Mehrheitsanteile an der Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen (KHS), ebenfalls mit Sitz in Olpe, übernehmen. Der entsprechende Gesellschaftervertrag ist am 17. Juni 2021 geschlossen worden und gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021. Die GFO erhält damit im ersten Schritt 51 Prozent der Anteile an der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen. Im Laufe der kommenden Jahre ist die Übertragung weiterer Gesellschaftsanteile an die GFO geplant. 

Neustadt a. d. Saale. Nachdem schon vor Wochen Gesundheitsminister Jens Spahn nach Presseberichten einen Rekordzuschuss von 27 Mrd. Euro zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für 2022 plante, um deren Defizite auszugleichen, haben sich gemäß einer aktuellen Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zur mittelfristigen Finanzlage der GKV weitere massive Finanzlücken aufgetan. Demnach solle der reguläre Bundeszuschuss von 14,5 Mrd. auf dauerhaft 41,3 Mrd. Euro steigen, um künftig alle Ausgaben bezahlen zu können. Ansonsten sei die Handlungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenversicherungen bedroht oder es käme zum „historisch größten Beitragssprung“. 

Essen. Das Bistum Essen will sich von seinen Beteiligungen an Krankenhäusern, Seniorenheimen und anderen sozialen Einrichtungen trennen. Bis Ende 2022 sollen die Minderheitsbeteiligungen auf die anderen Träger übertragen werden. "Damit regeln wir die gesetzlich vorgeschriebene kirchliche Aufsicht über diese Einrichtungen so, wie sie in fast allen anderen Bistümern in Deutschland oft bereits seit vielen Jahren vollzogen wird", habe Generalvikar Klaus Pfeffer die Entscheidung begründet. Alle Einrichtungen würden ihr Profil als katholische Häuser behalten. 

Berlin. Eine Woche nach dem Bundestag stimmte am 28. Mai 2021 auch der Bundesrat zahlreichen Änderungen im Infektionsschutzgesetz zu. Sie sollen die so genannte Bundesnotbremse präzisieren, die erst wenige Wochen zuvor beschlossen worden war. 

Berlin. Am 28. Mai hat der Bundesrat einen Gesetzesbeschluss des Bundestages gebilligt, der die digitale Gesundheitsversorgung systematisch ausbauen soll. Das Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege sieht eine Weiterentwicklung digitaler Gesundheitsanwendungen, den Ausbau der Telemedizin, zusätzliche Einsatzmöglichkeiten in der Telematikinfrastruktur wie etwa elektronische Medikationspläne und die Förderung der digitalen Vernetzung vor. 





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