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Nachricht

Berlin. Mit seinen Überlegungen zur Krankenhausversorgung nach der Corona-Pandemie zieht der GKV-Spitzenverband falsche Schlüsse aus den vergangenen 15 Monaten. Zudem verkennt er völlig die besondere und herausgehobene Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens und der deutschen Krankenhäuser, gerade im internationalen Vergleich. „In Deutschland konnten alle Patienten jederzeit versorgt werden. Zudem konnten die Krankenhäuser Patienten aus europäischen Nachbarstaaten versorgen. Diese Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems und der Kliniken ist weltweit wahrscheinlich einzigartig“, erklärte Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). 

Berlin. Der Bundestag hat entschieden, einige Sonderbefugnisse des Bundesgesundheitsministers über das Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite im Infektionsschutzgesetz hinaus zu verlängern. Danach treten nun bestimmte Rechtsverordnungen des Gesundheitsministers „spätestens ein Jahr nach der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ außer Kraft. 

Potsdam. Brandenburg und Berlin haben ihre jeweiligen Krankenhausplanungen in mehrjähriger Arbeit aktualisiert, miteinander verzahnt und eng abgestimmt.  Das Brandenburger Kabinett hat die Vorlage von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher für den Vierten Krankenhausplan des Landes Brandenburg beschlossen. Berlin will seinen Plan im September beschließen. Damit haben beide Länder zum ersten Mal zeitgleich ihre jeweiligen Krankenhauspläne auf der Grundlage gemeinsamer Versorgungsziele und Planungsgrundsätze sowie einheitlicher Datengrundlage erstellt. 

Stuttgart.Das Land Baden-Württemberg hat im Jahr 2020 für die Corona-Finanzhilfe seiner vier Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm ursprünglich einen Finanzrahmen von rund 600 Millionen Euro bereitgestellt. Diese Maßnahme soll gewährleisten, dass pandemienotwendige Investitionsmaßnahmen umgesetzt werden können sowie die Zahlungsfähigkeit und der erforderlichen Krankenhausbetrieb der universitären Maximalversorgung während und nach der Pandemie sichergestellt ist. Damit kommt das Land seiner finanziellen Verantwortung als Träger der Universitätskliniken nach. 

Kiel/Berlin. Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hat einem Bericht der Zeit zufolge als eine Lehre aus der Corona-Pandemie erneut eine Reform der Krankenhausfinanzierung gefordert. „Bei der Patientenversorgung muss es uns vor allem darum gehen, in der Fläche eine gut finanzierte Grundversorgung sicherzustellen“ habe Garg der Deutschen Presse-Agentur gegenüber gesagt. Ökonomische Fehlanreize des Systems der Fallpauschalen müssten beseitigt werden. Er habe eine Basisfinanzierung der Standorte gefordert, um die Grundversorgung auch in der Fläche dauerhaft sicherzustellen. 





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