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Nachricht

München. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat vor einem zu großen Einfluss privater Finanzinvestoren in der ambulanten Gesundheitsversorgung gewarnt. Der Minister forderte: „Medizinische Versorgungszentren (MVZ) bergen neben allen Vorteilen das Risiko, dass renditeorientierte Investoren Einfluss auf die Gesundheitsversorgung nehmen. Aber Profit darf nie die treibende Kraft hinter gesundheitlichen Angeboten sein. Der Patient ist und bleibt zentral. Die kommende Bundesregierung muss hier rasch handeln. Die bisherigen Schutzmaßnahmen reichen nicht aus.“ 

Berlin. Die Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern sind in der ersten Runde am 14. Oktober ohne Ergebnis geblieben und wurden vertagt. Das hat die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mitgeteilt. Die Fortsetzung soll am 16. November folgen. Der Marburger Bund hat seine Forderungen dargelegt. Die Arbeitgeber haben diese als nicht finanzierbar abgelehnt. 

Fürth. Die Inzidenzen steigen, die Intensivstationen werden voller. Doch statt wegen höherer Patientenzahlen weitere Unterstützung zu erhalten, müssen Kliniken Strafzahlungen leisten. Dr. Manfred Wagner, medizinischer Direktor des Klinikums Fürth, richtet sich nun in einem Video an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. 

Stuttgart. Der erste Schritt zum Neubau des Katharinenhospitals des Klinikums Stuttgart ist geschafft. Baden-Württembergs Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, Manne Lucha, und der Bürgermeister für Finanzen und Beteiligungen der Landeshauptstadt Stuttgart, Thomas Fuhrmann, betonten bei der Übergabe den Wert des leistungsstarken Klinikums Stuttgart für die Versorgungsicherheit der Menschen im Land, aber auch die Rolle als starker, sozialer Arbeitgeber und Ort der Qualifizierung von klinischen Fachkräften mit besten Perspektiven. Auf fast 40.000 qm entstanden für 170 Millionen Euro eine große interdisziplinäre Intensivstation, eine hämatologisch-onkologische Transplantationsstation, eine der größten Endoskopieabteilungen Süddeutschlands sowie eine innovative interventionelle Radiologie. 

Rheine. „Wir verlagern die Frauenklinik des Klinikums Ibbenbüren zugunsten des Versorgungsangebotes an die werdenden Eltern und der Arbeitssituation der Mitarbeitenden ab dem 12.11.2021 ins Klinikum Rheine“, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums. Begründet wird dieser Schritt mit dem Mangel an Fachkräften. 





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