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Mainz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich für den Erhalt kleiner Krankenhäuser ausgesprochen und allgemeinverbindliche Tarifverträge für Pfleger und Verkäufer gefordert. Darüber berichtete Die Rheinpfalz. „Wir wehren uns gegen die Ökonomisierung unseres Gesundheitswesens“, habe sie beim ersten digitalen Parteitag in Rheinland-Pfalz gesagt. Mit Fallpauschalen alleine könnten kleine Krankenhäuser in der Fläche nicht erhalten werden, auch Betriebskosten müssten übernommen werden. 

Düsseldorf. Die Caritas in NRW fordert die Landesregierung auf, Konsequenzen aus der Corona-Pandemie zu ziehen und bei der Krankenhausplanung der sozialstaatlichen Verpflichtung zur Daseinsvorsorge nachzukommen. Diese Verantwortung müsse als hoheitliche Aufgabe wahrgenommen werden und könne nicht an Dritte, auch nicht an Krankenkassen, delegiert werden, heißt es in einem Positionspapier der Caritas in NRW, die 200 katholische Kliniken im Land vertritt. 

Potsdam. Die Träger der praktischen Pflegeausbildung und Pflegeschulen sollen bei der Umsetzung der neuen generalistischen Pflegeausbildung zusätzlich unterstützt werden. Dafür haben die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin und das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz in Brandenburg gemeinsam das Projekt KOPA ins Leben gerufen. KOPA steht für „Kooperationen in der Pflegeausbildung Berlin und Brandenburg“. Ab dem 1. September bietet KOPA seine kostenfreie Beratungsleistung an. Finanziert wird das Projekt aus Bundesmitteln. 

Düsseldorf. Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) begrüßt das Sonderinvestitionsprogramm für Krankenhäuser und Pflegeschulen der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Höhe von einer Milliarde Euro. „Die finanziellen Mittel sind ein wichtiger Schub für die 342 NRW-Kliniken, die auch in dieser pandemischen Zeit als Rückgrat der gesundheitlichen Versorgung der Menschen bereitstehen“, betont der Präsident der KGNW, Jochen Brink, und hebt hervor: „Diese Investitionen sind ein Bekenntnis der Landesregierung zur Stärkung der Krankenhäuser und werden von uns als Anerkennung des unermüdlichen Engagements unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahrgenommen.“ 

Erfurt. Viele Thüringer Krankenhäuser warten weiter auf die Fördermittel für zusätzlich angeschaffte Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Das berichtete die Thüringer Allgemeine. Wie das Thüringer Gesundheitsministerium mitgeteilt habe, hätten 30 Krankenhäuser Anträge für mehr als 400 neue Beatmungsplätze gestellt, doch erst sechs hätten dafür insgesamt 5,2 Millionen Euro bewilligt bekommen. Das entspreche rund 100 Betten. 





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