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Nachricht

Berlin. Im Interview mit dem Berliner Tagesspiegel hat Berlins Regierender Burgermeister, Michael Müller am 25. Mai auf eine entsprechende Frage erklärt, er sei sicher, dass die Corona-Pandemie die Diskussion um die Krankenhausfinanzierung und die Fallpauschalen verändern werde. Es sei nötig, dass auch Betten und Geräte finanziert und vorgehalten würden, die man im Normalfall nicht benötige. Experten hätten ihm gesagt, dass es künftig durchaus ähnliche Infektionswellen wie die aktuelle geben werde. Fallpauschalen würden falsche Anreize schaffen. Er könne sich eine Berliner Bundesratsinitiative zur Abschaffung des DGR-Systems vorstellen. 

Osnabrück. Die Paracelsus-Kliniken und die Gewerkschaft ver.di haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt. Rückwirkend zum 1. Januar 2020 werden einer Presseinformation der Kliniken zufolge die Tabellengrundentgelte sowie die Funktions- und Leitungszulagen für alle Beschäftigten um 2,2 Prozent erhöht. Gleichzeitig steigen die Zulagen für Pflegekräfte in Akutkliniken und auf Intensivstationen rückwirkend um weitere 75 Euro im Monat. 

Lörrach. Die Kreiskliniken sind wirtschaftlich "kerngesund". Das hat einem Bericht der Badischen Zeitung zufolge Geschäftsführer Armin Müller bei der Präsentation des Jahresabschlusses im Kreistag festgestellt. Auf Basis des Umsatzes von rund 142 Millionen Euro (2018: 146 Millionen) habe der Konzern 2019 einen Gewinn von fast 1,9 Millionen Euro erzielt. Die Umsatzrendite von gut 1,3 Prozent liege im grünen Bereich. Es scheine aber absehbar, dass die Corona-Krise für eine Delle sorgen werde. Prognosen für 2020 seien nicht möglich, habe Müller gesagt. 

Nauen. Da fast alle ihren Fokus seit Wochen auf die Corona-Pandemie und ihre Bewältigung richten, geschehen manche Dinge nahezu unbemerkt. Das gilt auch für die Inbetriebnahme des Gesundheits- und Verwaltungszentrums Nauen. In Nachbarschaft zur Klinik Nauen und dem Seniorenpflegezentrum Nauen ist das neue Gebäude im März dieses Jahres nach nur elf Monaten Bauzeit fristgerecht in Betrieb gegangen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 4,5 Mio. Euro. Bauherrin ist die Gesundheitsservicegesellschaft Havelland (GSG), die zur Havelland Kliniken Unternehmensgruppe gehört. 

Osnabrück. Die Beschäftigten am Klinikum Osnabrück bekommen ab Oktober wieder ihr volles Gehalt. Das berichtet osradio.de. Wie das Klinikum mitgeteilt habe, laufe dann der Zukunftssicherungsvertrag aus, den Belegschaft und Geschäftsführung 2015 geschlossen hätten, als sich das Klinikum in einer wirtschaftlichen Schieflage befunden habe. 





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