SKIP TO CONTENT

Nachricht

Kassel. Das Bundessozialgericht in Kassel hat die Zulässigkeit von Mindestmengen bestätigt. Krankenhäuser müssten es hinnehmen, dass ihnen Vorgaben für die Zahl der von ihnen zu behandelnden Patienten gemacht würden. Mindestmengen seien dann zulässig, wenn sie den Patienten eine bessere Behandlungsqualität und Sicherheit brächten. Das Gericht hat damit das erstinstanzliche Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Berlin-Brandenburg aufgehoben. Der Rechtstreit wurde zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das LSG zurückgewiesen.

Berlin. Gestiegene Löhne und gute Entwicklung am Arbeitsmarkt machten es möglich: Im ersten Halbjahr 2012 haben die gesetzlichen Krankenkassen einen Überschuss von rund 2,7 Mrd. Euro erzielt. Das teilt das Bundesgesundheitsministerium mit. Die Einnahmen betrugen danach 94,8 Mrd. Euro, die Ausgaben 92,1 Mrd. Euro. Für das zweite Halbjahr wird ein deutlich niedrigerer Überschuss erwartet. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat die Kassen erneut aufgefordert, Überschüsse an die Versicherten weiterzugeben.

Essen/Berlin. Im Jahr 2011 haben hat der MDK 12.686 Behandlungsfehlervorwürfe begutachtet. In nahezu jedem dritten Fall (32,1%) wurde der Behandlungsfehler bestätigt. Das geht aus der aktuellen Behandlungsfehlerstatistik des Medizinischen Dienstes hervor. Zwei Drittel, nämlich 8.509 der 12.686 Behandlungsfehlervorwürfe des Jahres 2011, richteten sich gegen Krankenhäuser (67%). Ein Drittel – 4.177 Fälle – wurde gegen niedergelassene Ärzte erhoben (33%). Bei nahezu jedem dritten Fall (32,1%) kamen die Gutachter des MDK zu dem Ergebnis, dass ein Behandlungsfehler vorliegt. In drei von vier bestätigten Fällen (75,1%) sahen die MDK-Gutachter es als gegeben an, dass der Behandlungsfehler für den gesundheitlichen Schaden verantwortlich ist.

Trier. Im März vorigen Jahres fusionierten das Trierer Elisabeth-Krankenhaus und das Marienkrankenhaus zum Ökumenischen Verbundkrankenhaus Trier. Obwohl damals betont worden war, dass es keine Abteilungsschließungen geben soll – allenfalls Zusammenlegungen in patientenfernen Bereichen -, gibt es nun offenbar doch Überlegungen dazu. Es gebe Gespräche, bestimmte Angebote, die es an beiden Standorten gibt, an einem zu konzentrieren, erklärte Beate Fasbender-Döring, Sprecherin des Gesundheitsministeriums, auf Anfrage eines TV-Senders. Betroffen sein sollen die Geburtshilfe und der OP-Bereich. Inzwischen hat sich gegen die vermuteten Pläne bereits Widerstand auf Facebook formiert.

Ravensburg. Im Kreis Ravensburg steht der Kreistag vor der Aufgabe, über Klinikschließungen zu entscheiden. Ein beauftragtes Bremer Institut hat sein Gutachten über die Zukunft der Oberschwabenklinik (OSK) vorgestellt. Die Gutachter empfehlen nicht nur drastischen Einsparungen im laufenden Betrieb, sondern auch die Schließung die Krankenhäuser in Leutkirch und Isny.





SKIP TO TOP
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen akzeptieren Sie die Verwendung. Mehr Informationen