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Nachricht

Braunschweig. Auf ihrer Jahrestagung am 8. und 9. Oktober bestimmten die Vertreter aus 20 kommunalen Großkrankenhäusern und Krankenhausverbünden in Leipzig einen neuen Vorsitzenden. Prof. Dr. Karsten Güldner hat nach sechsjähriger Amtszeit als akg-Vorstandsvorsitzender diese Funktion niedergelegt. Als Nachfolger wurde Dipl.-Kfm. Helmut Schüttig vom Städtischen Klinikum Braunschweig gGmbH gewählt. Neben den Berichten der einzelnen Arbeitsgruppen der akg bewegte vor allem die aktuelle Situation der kommunalen Mitgliedshäuser die Gemüter.

Hamburg. Nachfolger von Jörg Debatin als Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) ist Prof. Dr. Martin Zeitz. Er kommt von der Charité in Berlin. Dort hat er mehrere Jahre das Zentrum für Magen-, Darm-, Nieren-und Stoffwechselmedizin sowie die Medizinische Klinik 1 geleitet. Jörg Debatin hatte bereits vor einem Jahr das UKE verlassen.

Düsseldorf. Die aktuelle Gesetzgebung und ihre Auswirkungen auf den stationären Sektor bilden einen der Schwerpunkte des diesjährigen 35. Deutschen Krankenhaustages vom 14. bis 17. November in Düsseldorf. Er findet, wie in jedem Jahr, im Rahmen der Medica statt.

Berlin. Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am 21. September die Neuausrichtung der Pflegeversicherung gebilligt. Das Gesetz soll die Leistungsangebote der Pflegeversicherung weiterentwickeln und insbesondere Demenzkranken ab dem 1. Januar 2013 verbesserte Leistungen ermöglichen. Zudem passt es die Finanzierungsgrundlagen für die Pflege an. Hierzu ist eine kurzfristig wirksame Erhöhung der Beiträge vorgesehen.

Berlin. Gewerkschaften wie Verdi und die Partei Die Linke fordern immer wieder, privatisierte Krankenhäuser zu re-kommunalisieren. Gerade Universitätskliniken dürften demnach nicht in private Hände fallen. Der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser (IVKK) kritisiert gegenüber br-radio die Kommerzialisierung der Gesundheit. Er betont, dass Gesundheitsvorsorge sich nicht am Profit, sondern an Versorgungsbedürfnissen ausrichten müsse. Ein echter Markt lebe von der Wahlfreiheit. Die sei im Bereich der stationären Versorgung aber nicht gegeben, da es vielerorts nur ein Krankenhaus gebe, Notfallpatienten zudem auch nicht auf eine Behandlung verzichten könnten.





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