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Nachricht

Berlin. Mit dem am 1. August 2012 in Kraft getretenen geänderten Krankenhausfinanzierungsrecht ist den Krankenhäusern eine finanzielle Personalkostenhilfe gewährt worden. Deren konkrete Höhe wurde zwischen Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG) und GKV-Spitzenverband vereinbrat. Dabei soll ein Drittel der nicht durch die regelhaften Vergütungssteigerungen (Grundlohnrate) gedeckten Personalkostenzuwächse durch eine Tarifausgleichsrate refinanziert werden. Die Selbstverwaltungspartner haben sich nunmehr abschließend auf ein Erhöhungsvolumen von ca. 300 Millionen Euro geeinigt. Dies entspricht einer Anhebung der Fallpauschalenvergütungen um 0,51 Prozent für das gesamte Jahr 2012.

Berlin. Die deutschen Landkreise müssen viele Investitionen verschieben – fast die Hälfte der Kreise ist im Minus. Nach Angaben des Landkreistages fehlt das Geld vor allem für den Ausbau der Kinderbetreuung, für Schulen, Straßenbau, Investitionen ins schnelle Internet und auch für den Gesundheitssektor. Verbandspräsident und Landrat Hans Jörg Duppré erklärte, es gebe insgesamt einen Infrastrukturrückstand in Höhe von 12,5 Mrd. Euro, der noch weiter wachse. Für dieses Jahr weisen 141 von 295 Landkreisen Haushaltsdefizite auf. Ein weiterer konjunktureller Einbruch sei nicht zu verkraften.

Berlin. Der Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hat beschlossen, die Musterverträge für Chefärzte zu ändern. Das berichtet die Ärzte Zeitung. Danach sollen Mindestmengen für ärztliche Leistungen nicht mehr allein Kriterium für Bonuszahlungen an Chefärzte sein. Nach wie vor soll aber das Erreichen von bestimmten Leistungsmengen einer der Faktoren sein, nach denen sich die Zahlung von Boni richtet. Wichtig seien aber auch Faktoren wie Versorgungsqualität oder Entlassmanagement.

München. Unter Führung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) haben 13 Verbände des Gesundheitswesens in Bayern zu einer „Bayerischen Allianz für Krankenhäuser zusammengeschlossen. In einer gemeinsamen Erklärung weisen sie auf die prekäre Lage der Kliniken hin. Immer mehr Krankenhäuser könnten ihre Kosten nicht mehr decken und gerieten in eine finanzielle Schieflage.

Stuttgart. Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg sieht die zunehmende Privatisierung von Krankenhäusern kritisch. Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) erklärte vor der Landeskrankenhausgesellschaft, die gute Krankenhausversorgung werde wesentlich von der Trägervielfalt und vor allem auch den starken öffentlichen Trägern geprägt. 109 Südwest-Kliniken sind in öffentlich-rechtlicher, 60 in freigemeinnütziger Trägerschaft von Kirchengemeinden oder Stiftungen und 68 haben private Träger.





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