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Nachricht

Hamburg. Der kaufmännische Direktor des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß Sand, Robert Möller, wechselt im Oktober als Geschäftsführer an das Johannes Wesling Klinikum nach Minden, einem Haus der Maximalversorgung. Sein Nachfolger ist Dr. Jens Göring, der schon seit dem 1. September im Unternehmen ist. Dr. Göring war zuvor Regionalverantwortlicher im Medizincontrolling der Helios Kliniken Region Nord.

Berlin. Der Gesundheitskonzern Fresenius wird den Aktionären der Rhön Klinikum AG bis auf weiteres kein zweites Übernahmeangebot machen. Das teilte der Dax-Konzern mit. Die Fresenius-Aktie profitierte von der Ankündigung, die Rhön-Aktie verlor zunächst 20 Prozent. Jede Investition müsse bei beherrschbaren Risiken Wert schaffen, erklärte Fresenius-Chef Ulf Schneider. Ein erneutes Angebot sei nicht vertretbar.

Berlin. Unter dem Signet christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) verstärken der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) und der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) ihre gemeinsamen Aktivitäten. Auf der ersten gemeinsamen Jahrestagung am 25./26. September in Berlin stehen die Herausforderungen der sich rasant ändernden Krankenhauslandschaft in Deutschland im Fokus. Christliche Krankenhäuser haben die Chance, auf Grundlage der gemeinsamen Werte auch gemeinsam die Zukunft zu gestalten, heißt es aus den Verbänden. Über die neue Internetplattform www.christliche-krankenhaeuser.de wollen sie gegenüber Fachöffentlichkeit und Politik eine deutlichere Präsenz schaffen und mit einer klaren Kommunikationsstrategie ihre Bedeutung für die medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung in die Öffentlichkeit tragen und die Wettbewerbsposition der Mitgliedshäuser stärken.

Dernbach. Das Dernbacher Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach hat nur sechs Monate nach Eröffnung die Klinik für Geriatrie und die Klinik für Naturheilkunde wieder geschlossen. Das hat die Klinikleitung gegenüber der einer regionalen Presse bestätigt. Ursprünglich sollten Versorgungslücken in der Altersmedizin und Naturheilkunde geschlossen werden. Das Ziel bleibe, hieß es aus der Geschäftsführung der Maria Hilf RLP. Man halte die strategische Entscheidung für richtig und werde die beiden Kliniken später wieder neu gründen. Das brauche aber Zeit und gründliche Vorbereitung. Die Mitarbeiter wurden in anderen Bereichen des Krankenhauses eingesetzt, Entlassungen gab es nicht. Die Infrastruktur wird anderweitig genutzt. Das betrifft aber offenbar teure Investitionen wie eine Hyperthermie-Sonde zur Behandlung von Tumor- oder Schmerzpatienten und Kneipp-Abteilung nicht.

Leipzig. Zusammenschluss der Soteria Klinik Leipzig mit dem Park-Krankenhaus Leipzig. Die Soteria Klinik firmiert nun unter „Fachklinik für Suchterkrankungen am Park-Krankenhaus Leipzig". Beide Häuser gehören zur Rhön Klinikum AG. Es gebe zahlreiche Berührungspunkten, Überschneidungen und sich ergänzende Angebote in der medizinischen Leistung im Bereich der Psychiatrie. Die Zusammenführung biete die Möglichkeit, Leistungen noch besser aufeinander abzustimmen, gemeinsame Stärken weiter auszubauen, heißt es. Das gemeinsame Leistungsspektrum soll stark erweitert werden und künftig von der Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit bis hin zur Medien- und Spielsucht bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen reichen.





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