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Weiter in den roten Zahlen, aber auf gutem Weg

Mainburg/Pfaffenhofen. Die beiden Krankenhäuser im Landkreis Kelheim haben ihre wirtschaftlichen Ziele 2018 erreicht. Aber sowohl die Goldberg-Klinik in Kelheim als auch die Ilmtalklinik mit ihren Standorten in Pfaffenhofen und Mainburg schreiben weiterhin rote Zahlen.

Die 2018er Zahlen wurden von beiden Klinik-Geschäftsführer in einer Sitzung des Kelheimer Kreisausschusses und des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vorgestellt. Ingo Goldammer, Geschäftsführer der Ilmtalklinik, informierte über eine "leicht rückläufigen Entwicklung an beiden Standorten". So habe Pfaffenhofen beim Case-Mix-Index etwas zugelegt. Mainburg sei aber hinter den Wert von 2017 zurückgefallen.

Das Mainburger Krankenhaus stehe vor einer Generalsanierung. Maßnahmen zur Ertüchtigung des Brandschutzes wurden bereits begonnen. Es folgten Bauarbeiten im Bereich der Physiotherapiepraxis, dann die Instandsetzung von zwei Stationen, Verwaltung, Technik, Küche, OP-Bereich und Endoskopie bis Ende des Jahres. Mit Abschluss der Generalsanierung rechnet der Geschäftsführer im Jahr 2022.

Die Geschäftsführerin der Goldberg-Klinik, Dagmar Reich, sprach von einer "positiven Entwicklung im stationären Bereich". Bei den Behandlungen legte Das Kelheimer Krankenhaushabe gegenüber 2017 mit 10.536 Fällen um 271 Fälle zu.

Mit Blick auf den Finanzierungsbedarf der Häuser hoffte Landrat Martin Neumeyer (CSU, dass die Trendwende vielleicht geschafft sei. In der nächsten Zeit wird aber weiter mit Verlusten gerechnet. Bis 2022 werde die Ilmtalklinik den Landkreis Kelheim, wie Kämmerer Schmidbauer meinte, mit jeweils 1,5 bis 2,2 Millionen belasten, die Goldberg-Klinik mit Beträgen zwischen 5,3 und 6,3 Millionen Euro pro Jahr.





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