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Massiver Stellenabbau droht in Bad Frankenhausen

Bad Frankenhausen. Das Manniske-Klinikum in Bad Frankenhausen soll in eine so genannte Praxisklinik umgewandelt werden. Wie die Thüringer Allgemeine schreibt, erwägen das Geschäftsleitung, Sachwalter und die Generalbevollmächtigten im Insolvenzverfahren der DRK Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mit ihren vier Standorten in Bad Frankenhausen, Sondershausen, Sömmerda und Luckenwalde.

Dem Bericht zufolge sollen 100 der rund 230 Stellen in Bad Frankenhausen bereits bis Sommer gestrichen werden. Einem Teil der betroffenen Mitarbeiter würden Arbeitsplätze an anderen Standorten angeboten. Auch an den anderen Standorten in Sondershausen, Sömmerda und in Luckenwalde sollen demnach Mitarbeiter gehen müssen, wenn auch nicht in so großem Umfang.

Die Klinik in Bad Frankenhause schreibe rund 5,5 Millionen Euro Verlust.

Setze der Investor, der am Ende des Bieterverfahrens den Zuschlag erhalte, das Konzept, das Geschäftsleitung, Sachwalter und Generalbevollmächtigte erwägen, um, werde Bad Frankenhausen nur noch ein erweitertes Medizinisches Versorgungszentrum sein. Der vorläufige Gläubigerausschuss habe es schon genehmigt.

Strukturelle Änderungen sehe das Sanierungskonzept auch an den zwei anderen Thüringer Standorten vor. So soll in Sondershausen künftig der Schwerpunkt in der Geriatrie, Alterstraumatologie und der Viszeralchirurgie liegen. Die Geburtsstation könnte vorerst bleiben.

In Sömmerda werde die Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Palliativstation angesiedelt sein.

Zur Zukunft des Luckenwalder Krankenhauses haben laut Märkischer Allgemeine der Landtagsabgeordnete und Chef der CDU-Kreistagsfraktion, Danny Eichelbaum, sowie der CDU-Landtagskandidat Felix Menzel einen Runden Tisch mit Vertretern des Landes, des Landkreises, der Stadt und des Sachwalters gefordert.

Die Menschen und die Beschäftigten dürften nicht weiter verunsichert werden. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass das Krankenhaus im Minusbereich arbeitet. Wenn dem so ist, haben die Aufsichtsgremien des Landes versagt“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Der angekündigte Abbau von Personal sei völlig inakzeptabel. Das Krankenhaus sei kein Spekulationsobjekt und eigne sich auch nicht für einseitige parteipolitische Profilierung.





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