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Nachricht

Potsdam. Brandenburg und Berlin haben ihre jeweiligen Krankenhausplanungen in mehrjähriger Arbeit aktualisiert, miteinander verzahnt und eng abgestimmt.  Das Brandenburger Kabinett hat die Vorlage von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher für den Vierten Krankenhausplan des Landes Brandenburg beschlossen. Berlin will seinen Plan im September beschließen. Damit haben beide Länder zum ersten Mal zeitgleich ihre jeweiligen Krankenhauspläne auf der Grundlage gemeinsamer Versorgungsziele und Planungsgrundsätze sowie einheitlicher Datengrundlage erstellt. 

Stuttgart.Das Land Baden-Württemberg hat im Jahr 2020 für die Corona-Finanzhilfe seiner vier Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm ursprünglich einen Finanzrahmen von rund 600 Millionen Euro bereitgestellt. Diese Maßnahme soll gewährleisten, dass pandemienotwendige Investitionsmaßnahmen umgesetzt werden können sowie die Zahlungsfähigkeit und der erforderlichen Krankenhausbetrieb der universitären Maximalversorgung während und nach der Pandemie sichergestellt ist. Damit kommt das Land seiner finanziellen Verantwortung als Träger der Universitätskliniken nach. 

Kiel/Berlin. Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hat einem Bericht der Zeit zufolge als eine Lehre aus der Corona-Pandemie erneut eine Reform der Krankenhausfinanzierung gefordert. „Bei der Patientenversorgung muss es uns vor allem darum gehen, in der Fläche eine gut finanzierte Grundversorgung sicherzustellen“ habe Garg der Deutschen Presse-Agentur gegenüber gesagt. Ökonomische Fehlanreize des Systems der Fallpauschalen müssten beseitigt werden. Er habe eine Basisfinanzierung der Standorte gefordert, um die Grundversorgung auch in der Fläche dauerhaft sicherzustellen. 

Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen will Alleineigentümer des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW) werden. Die entsprechenden Pläne hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei einem Besuch des HDZ NRW in Bad Oeynhausen gemeinsam mit der Geschäftsführerin des HDZ NRW, Dr. Karin Overlack, sowie Irmgard Wübbeling, Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG sowie stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates des HDZ NRW, vorgestellt. 

Hannover. Das Klinikum Region Hannover (KRH) hat das vergangene Jahr mit einem Minus von 13,8 Millionen Euro abgeschlossen. Das berichtete der NDR. Das Defizit sei damit geringer ausgefallen als zunächst befürchtet. Bei der Vorstellung der Jahresbilanz habe der Aufsichtsratsvorsitzende und Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) ausdrücklich den 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gedankt. Sie hätten in der Corona-Krise Unglaubliches geleistet. Das Klinikum habe noch Pflegepersonal hinzugewinnen können. Fast 30 Millionen Euro seien vom Klinikum in moderne Technik sowie in die Sanierung von Zimmern - unter anderem in Laatzen und im Klinikum Nordstadt – investiert worden, hieß es.





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