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Villingen/Schwenningen. Endspurt für die Bauarbeiten am neuen Zentralklinikum zwischen Villingen und Schwenningen. Wie der Geschäftsführer der Schwarzwald-Baar Klinikum GmbH, Rolf Schmidt der Badischen Zeitung sagte, bleibe man bei der Zeitplanung. Die Einweihung ist für das erste Halbjahr 2012 geplant. Der 263 Mio. Euro teure Neubau ist auf 750 Betten ausgelegt. Geplant sind 21 Normalpflegestationen, 58 Intensivbetten für Erwachsene, 14 Intensivbetten für Kinder und eine Kurzzeitpflege. Das Land übernimmt 102 Millionen Euro der Kosten, die Klinikum GmbH 14,6 Millionen Euro aus Eigenmitteln und 126 Millionen Euro aus Krediten, der Schwarzwald-Baar-Kreis gibt 20 Millionen Euro dazu.

Gelnhausen/Schlüchtern. Die Main-Kinzig-Kliniken behaupten sich. Für das Jahr 2011 weisen sie einen Überschuss von 174000 Euro aus. Allerdings kann das Management für dieses Jahr ein Finanzloch nicht ausschließen, wie Geschäftsführer Dieter Bartsch der regionalen Presse sagte. Die Tarifsteigerungen könnten nicht kompensiert werden, weil die Vergütung der Leistungen nicht entsprechend steige. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssten sich umgehend ändern.

Bremen. Erneut war die angespannte Lage des kommunalen Krankenhausverbundes Gesundheit Nord (Geno) Thema im Parlament der Hansestadt. Zu den Problemen gehören mögliche Erlöseinbußen in Höhe von 35 Mio. Euro, Kostensteigerungen beim geplanten Neubau von etwa 35 Mio. Euro, aber auch Kosten für Anschaffungen im medizintechnischen Bereich von ebenfalls 35 Mio. Euro. Die Abgeordneten legten aber dennoch ein Bekenntnis zum Klinikunternehmen ab. Kritisch äußerte sich der Fraktionsvorsitzende der CDU, Thomas Röwekamp. Man habe schon vor Jahren die Risiken benannt. So sei es nun auch gekommen.

Balingen. Verzögerungen beim Neubau des Balinger Krankenhauses haben Auswirkungen auf die Bilanz des Zollernalb-Klinikums, vermeldet der Schwarzwälder Bote. Die Negativbilanz war Thema im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags. Das Klinikum verzeichnete 2011 trotz einer Verlustabdeckung von fünf Millionen Euro ein Minus von weit über zwei Mio. Euro. Dazu haben u.a. ein Verlustvortrag von 1,488 Millionen Euro aus dem Jahr 2010 und ein Fehlbetrag von 5,882 Millionen aus vorigen Jahr geführt. Die verspätete Schließung des Hechinger Krankenhauses hat nach Angaben von Klinik-Geschäftsführer Josef Weiss mit dazu beigetragen, dass die erhofften Mehrerlöse nicht erzielt werden konnten, die Fixkosten dagegen erheblich angestiegen sind, berichtet das Blatt.

Wiesbaden. Erst gab es von den neuen Geschäftsführern aus dem Rhön-Konzern harsche Kritik an den Chefarztverträgen und stetig neue Botschaften über das Defizit der Horst-Schmidt-Kliniken. Zunächst war ein Minus von 20 Mio. Euro für 2011 vorausgesagt worden, schließlich wurde daraus ein 53-Mio.-Loch. Inzwischen sind sie zu positiven Botschaften übergegangen. Stadtverordneten und Rathausspitze hatten bereits gerätselt, schrieb fr-online, wie sich dieses erwartete Defizit dermaßen auswachsen konnte. Begründet wurde es vorerst nicht. Das Haus gehört zu 51 Prozent der Stadt.





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