SKIP TO CONTENT

Nachricht

Berlin. Zur Diskussion über die Leistungsentwicklung in den Krankenhäusern hat sich der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, geäußert. Er wies Vorwürfe und Vermutungen, die Krankenhäuser würden medizinisch nicht notwendige Behandlungen erbringen, um ihre Erlöse zu steigern, dezidiert zurück.

Wiesbaden. Ein Aufenthalt im Krankenhaus dauerte im Jahr 2011 durchschnittlich 7,7 Tage, im Jahr 2010 waren es noch 7,9 Tage. Das vermeldet das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik. Im Jahr 2011 wurde insgesamt 18,3 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren rund 300 000 Fälle mehr als 2010 (+ 1,6 %).

Berlin. Der gemeinsame Bundesausschuss plant eine Änderung der Transplantationsrichtlinie. Das teilte der neue unparteiische Vorsitzende, Josef Hecken, am 16. August mit. Künftig sollen alle Transplantationszentren sämtliche Organverpflanzungen zu 100 Prozent dokumentieren. Darüber seien sich die Selbstverwaltungspartner einig. Kliniken, die sich nach Änderung der Richtlinie nicht daran halten, müssen mit Abschlägen von 2.500 Euro je Fall auf die DRG rechnen.

Berlin. Der geplante Bereich ambulanter spezialfachärztlicher Versorgung (ASV) soll Schritt für Schritt eingeführt werden. Ursprünglich sollte der Gemeinsame Bundesausschuss dafür bis Ende dieses Jahres Einzelheiten in einer Richtlinie regeln. Dass daraus nichts wird, ist Insidern zwar bereits klar. Inzwischen rechnet man aber offensichtlich nicht vor Mitte 2014 mit einer operativen Umsetzung. Ein früherer Zeitpunkt sei völlig unrealistisch, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesärztekammer, Dr. Andreas Köhler, auf einem Symposium des Bundesverbandes ambulante spezialärztliche Versorgung (BVASV) im Juli in München.

Berlin. Der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes hat ein Positionspapier zur Sektor übergreifenden Qualitätssicherung in der medizinischen Versorgung in Deutschland beschlossen. Er wolle damit die notwendige Diskussion voranbringen, so die Begründung. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Dr. Doris Pfeiffer, erklärte dazu, Qualitätssicherung sei weder Luxus noch unnötige Bürokratie, sondern die Basis für die systematische Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Die Herausforderung sei, die Qualitätssicherung im Interesse der Patienten auszubauen, ohne unnötige Bürokratie zu schaffen.





SKIP TO TOP
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen akzeptieren Sie die Verwendung. Mehr Informationen