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Nachricht

Berlin. Der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, hat Diakonie und Caritas davor gewarnt, die jüngste Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zu Arbeitskämpfen in kirchlichen Einrichtungen als Freibrief zu betrachten. "Wenn Gewerkschaften keine adäquate Beteiligung erfahren und die Arbeitgeber die verbindlichen Vorgaben des Dritten Weges ad absurdum führen, können Streiks durchaus legitimiert sein", sagte Henke in einem aktuellen Interview mit der Online-Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes. "Die Kirchen können sich in Selbstbestimmung für den Dritten Weg entscheiden. Dann müssen sie sich daran messen lassen, ob sie wirklich eine glaubwürdige Alternative zu weltlichen Tarifverhandlungen bieten", betonte Henke. Die kirchlichen Arbeitgeber würden ihre Sonderrolle einbüßen, wenn sie den selbst gesetzten Ansprüchen an ein Regelungs¬verfahren, das auf dem christlichen Glaubensbekenntnis beruht, nicht gerecht würden. Der MB stehe für Tarifverhandlungen in Partnerschaft jederzeit bereit. Das vollständige Interview auf der Website des Deutschen Ärzteblattes:

Düsseldorf. Die Ärztekammer Nordrhein und die Ärztekammer Westfalen-Lippe haben gemeinsam mit der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen das erste landesweite Melde- und Lernsystem für medizinische Beinahe-Fehler (CIRS: Critical Incident Reporting System) in einem Flächenland vorgestellt. Im Rahmen der Fachtagung „Praxisdialog CIRS im Krankenhaus" wurde das CIRS-NRW offiziell gestartet.

Berlin. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) will durch ein neues Zertifikat die Behandlungsqualität im Krankenhaus bei Nebendiagnose Diabetes sichern.

Forchheim. Das Klinikum Forchheim weist seit 36 Jahren Gewinne aus – 1,5 bis 2,7 Mio. Euro im Jahr, schreibt die Neckarchronik (Südwestpresse). Trägerin des 225-Betten-Hauses der Grund- und Regelversorgung in der Nähe von Nürnberg ist eine städtische Stiftung. Konkurrenten sind drei Krankenhäuser der Maximalversorgung. Geschäftsführer Reinhard Hautmann führt das Haus seit 38 Jahren.

Offenbach. Das Klinikum Offenbach soll verkauft werden. Die Stadt wird zur Durchführung des Verfahrens einen externen Bevollmächtigten benennen. Damit das Klinikum zahlungsfähig bleibt, wird die Stadt Offenbach dem Klinikum 90 Mio. Euro zuweisen. Das wurde mit dem Land vereinbart. Dieses will zusätzlich 40 Mio. Euro bereitstellen – wenn Finanz- und Innenministerium dem zustimmen.

Das Klinikum beschäftigt 2300 Mitarbeiter. Es ist der größte Arbeitgeber in Offenbach.





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