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Cloppenburg. Der Verbund Katholische Kliniken Oldenburger Münsterland (KKOM) ist in finanziell prekärer Lage. Das Defizit beträgt 10 Mio. Euro. Hinzu kommen Darlehen in Höhe von 24 Mio. Euro. Die Banken meinen: Ein Sanierungsfall. Die Geschäftsführung will daher zwei von vier Kliniken schließen. Betroffen sind die Häuser in Emstek und Löningen (s. Newsletter 11/2012). Das wollten aber Kommunalpolitiker, Mitarbeiter und Ärzte nicht hinnehmen und riefen zu Demonstrationen auf, wie NWZonline berichtete. Sie fordern, beide Kliniken zu erhalten. Zum Verbund gehören außerdem die Krankenhäuser in Cloppenburg und Vechta.

Lich. Die Asklepios-Klinik in Lich wird Fördermittel in Höhe von 3,3 Mio. Euro vom Land bekommen. Ein entsprechender Förderbescheid liegt vor. Verwendet werden die Mittel für den Umbau der dritten Krankenhausetage. Die Gesamtkosten betragen sechs Mio. Euro, informiert die Gießener-Allgemeine. Baubeginn soll im März 2013 sein.

Osnabrück. Paracelsus kann offenbar den Beschäftigten in der Reichenbacher Paracelsus-Klinik kein Weihnachtsgeld zahlen. Der Krankenhauskonzern hat angekündigt, die laut Tarifvertrag vereinbarte Zahlung in das nächste Jahr zu verschieben. Das berichtet die Freie Presse. Die Verschiebung betreffe sämtliche 28 Akutkrankenhäuser des Unternehmens. Grund sei ein Defizit in Höhe von 7,5 Mio. Euro, das bei der Fusionierung von zwei Kliniken im vergangenen Jahr entstanden sei.

Hamburg. Die Asklepios Kliniken haben für das dritte Quartal 2012 gute Zahlen vorgelegt. Die Zahl der Patienten ist im Vergleich zum Vorjahr um 17,5 Prozent auf mehr als 1.488.000 gestiegen. Der Umsatz konnte um 21,6 Prozent (2,9 Prozentpunkte hiervon organisch) auf 2.228 Mio. Euro (Q3/2011: 1.833 Mio. Euro) zulegen. Hier hätten sich erstmals ganzjährig die neu akquirierten Kliniken der MediClin AG ausgewirkt, heißt es in einer Pressemitteilung. Trotz des bundesweiten Trends steigender Tarifabschlüsse sowie des anhaltend hohen Preisdrucks auf Grund von Mehrleistungsabschlägen für Krankenhausleistungen wurde das operative Ergebnis (EBITDAR) um 34,9 Prozent auf nunmehr 235,3 Mio. an Euro gesteigert - ein Margenanstieg um 1,1 Prozentpunkte auf nunmehr 10,6 Prozent.

Bonn. Asklepios darf vorerst keine weiteren Anteile an der Rhön Klinikum AG kaufen. Das Bundeskartellamt will zunächst prüfen, ob sich der Hamburger Konzern mit bis zu 10,1 Prozent beteiligen darf, wie er es offenbar plant. Im Wege steht die Satzung von Rhön. Zunächst können beide beteiligte Klinikunternehmen sowie weitere Dritte dazu Stellung nehmen. Bis Mitte Januar soll eine Entscheidung fallen.





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