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München. Die finanzielle Lage der Krankenhäuser in Bayern hat sich in diesem Jahr deutlich verschlechtert. Darauf weist die Bayerische Krankenhausgesellschaft hin. Ihr Vorsitzender, Oberbürgermeister Franz Stumpf erklärte, dass ihn derzeit „serienweise" Meldungen aus Mitgliedskrankenhäusern erreichen, deren Betriebsergebnisse abgestürzt seien. Für 2013kalkuliere man mit weiteren Verschlechterungen, so Stumpf auf der Mitgliederversammlung der BKG in München.

Kassel. Das Bundessozialgericht hat die Erhöhung der Mindestmenge zu behandelnder Frühgeborener mit einem Geburtsgewicht unter 1250 Gramm von 14 auf 30 Geburten im Jahre für Krankenhäuser für nichtig erklärt.

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den Monaten Januar bis September 2012 einen Überschuss von rund 4,05 Milliarden Euro erzielt. Wie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mitteilte, stiegen die GKV-Einnahmen damit um 4,3 Milliarden Euro gegenüber 2011 auf rund 142 Milliarden Euro. Die Ausgaben stiegen um 4,21 Milliarden Euro auf rund 138 Milliarden Euro. Der Schätzerkreis rechnet in seiner aktuellen Prognose für das ganze Jahr 2012 mit einem Überschuss in Höhe von 3,2 Mrd. Euro. Damit verfügten die Kassen über Reserven in Höhe von 23,5 Mrd. Euro. Davon liegen 9,5 Mrd. Euro beim Gesundheitsfonds, 14 Mrd. Euro bei den einzelnen Kassen.

Berlin. „Es ist gut für Patienten und Ärzte, wenn Krankenhäuser künftig Bonusvereinbarungen mit ihren Chefärzten offenlegen müssen. Noch besser wäre es, wenn Kliniken ihren leitenden Mitarbeitern ökonomisch ausgerichtete Zielvereinbarungen erst gar nicht anbieten würden." So kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery die derzeit innerhalb der Koalition diskutierte verpflichtende Offenlegung von Bonusvereinbarungen für bestimmte Leistungen von leitenden Krankenhausärzten.

Berlin. Nach der Einrichtung der Kontaktstelle „zur Meldung fragwürdiger Zielvereinbarungen" hat sich der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer, in einem Brief an den Ärztekammer-Chef gewandt. Die DKG werte diese Kontaktstelle mit „Prangerfunktion" als Vorgehensweise, die die zukünftige partnerschaftliche Zusammenarbeit zu beeinträchtigen drohe. Montgomery vermittle den Eindruck, den Ärzten, die sich auf Zielvereinbarungen einließen, sei ihr finanzieller Vorteil wichtiger als das Patientenwohl. Damit würden nicht nur Tausende Krankenhausärzte diskreditiert, sondern auch alle niedergelassenen Ärzte, deren wirtschaftliche Existenzsicherung an der Erbringung vergüteter Einzelleistungen gebunden sei.





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