SKIP TO CONTENT

Nachricht

Berlin. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach hat in der süddeutschen Zeitung vom 30. November die hygienischen Verhältnisse in den deutschen Krankenhäusern kritisiert und eine „umfassende Reform des Systems" gefordert. Der Gesetzgeber müsse jetzt handeln. Lauterbach erklärte auch, dass „manche Krankenhäusern seit zwei bis drei Jahren systematisch immer häufiger operieren und chirurgische Eingriffe vornehmen." Dadurch sei eine Nachfrage entstanden, die sehr stark vom Angebot bestimmt werde und nicht von der medizinischen Notwendigkeit. Auch gebe es „mittlerweile haarsträubende Unterschiede bei der Qualität des Angebots." Vor allem in medizinisch sehr komplexen Bereichen könnten Patienten nur hoffen, an einen tatsächlichen Spezialisten zu geraten. Er erklärte, bestimmte Kliniken seien zu einem Sicherheitsrisiko geworden.

Berlin. In ihrer Sitzung am 14. Dezember haben die Bundesländer der Abschaffung der Praxisgebühr zum 1. Januar 2013 zugestimmt. Das Gesetz kann damit dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt werden. Es regelt neben dem Ende der Praxisgebühr auch den Anspruch pflegebedürftiger behinderter Personen auf besondere pflegerische und persönliche Betreuung, Hilfe und Assistenz. Dieser Anspruch soll auch bei Aufenthalt in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen weitergelten.

Berlin. Die Finanzierung zum Aufbau klinischer Krebsregister steht. Die Einigung zwischen Bundesgesundheitsministerium, Ländern und Deutscher Krebshilfe entspricht der im Entwurf des Krebsfrüherkennnungs- und -registergesetzes (KFRG). Danach wird die Deutsche Krebshilfe 90 Prozent des rund acht Millionen teuren Investitionsbedarfs übernehmen, die restlichen zehn Prozent tragen die Länder.

Potsdam. Für eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung müssten die Profile der Brandenburger Krankenhäuser den veränderten Bedingungen und dem veränderten Bedarf angepasst werden. Das geschehe gegenwärtig im Rahmen der Fortschreibung des 3. Krankenhausplanes, teilt das Gesundheitsministerium in Potsdam mit. Flankiert werde diese Anpassung durch Umstellung der Krankenhausfinanzierung von einer Einzelförderung auf Investitionspauschalen. „Wir werden alle 52 Krankenhäuser an ihren 62 Standorten erhalten sowie gemeinsam mit Krankenkassen und Krankenhausträgern Konzepte entwickeln, wie auch in ländlichen Regionen die medizinisch notwendigen Leistungen in der gebotenen Qualität angeboten werden können", so Gesundheitsministerin Anita Tack.

Hannover. Das ist ein Novum in der Geschichte des Gesundheitsstandortes Hannover: Alle 21 Krankenhäuser, egal ob in Trägerschaft des Landes, der Kommunen, der Kirche, in gemeinnütziger oder privater Hand, schließen sich wegen akuter Finanznot zu einem großen Protestbündnis zusammen. Moderiert wird die Allianz von Regionspräsident Hauke Jagau.





SKIP TO TOP
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen akzeptieren Sie die Verwendung. Mehr Informationen