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Nachricht

Düsseldorf. Wolfgang Pföhler ist neuer Präsident des Kuratoriums des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). Er löst Dieter Blaßkiewitz, Vorstandsvorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen, nach 12-jähriger Amtszeit ab. Die Amtszeit Pföhlers beträgt drei Jahre. Vizepräsident bleibt Prof. Dr. Hans Fred Weiser, Präsident des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK). Wolfgang Pföhler war bis 2012 Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. Seit 1995 ist er Mitglied des Präsidiums der deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), deren Präsident er in den Jahren 1998/1999 sowie 2004/2005 er war.

Mainz. Neuer Kaufmännischer Vorstand der Universitätsklinik Mainz ist seit Jahresanfang Götz Scholz. Er hatte bereits seit 1997 als Kanzler die Johannes Gutenberg-Universität Mainz geleitet und war damit auch Mitglied des Aufsichtsrates der Universitätsmedizin gewesen. Von 2006 bis 2009 war er zudem Bundessprecher der Kanzler aller Universitäten Deutschlands. Scholz folgt auf Norbert Finke, der das Universitätsklinikum sieben Jahre lang geleitet hatte – zunächst erfolgreich. Der von ihm gefahrene Sparkurs war aber offenbar zunehmend auf Widerstand, vor allem auch bei den Chefärzten, gestoßen. Der Vertrag Finkes war erst im Februar vorigen Jahres verlängert worden.

Frankfurt/Main. Die Kaufmännische Direktorin der Universitätsklinik Rostock, Bettina Irmscher, wechselt zum 1. April an das Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Sie folgt auf Dr. Hans-Joachim Conrad, der schon Ende 2012 ausgeschieden ist und in den Ruhestand ging. Irmscher begründete den Wechsel nach Frankfurt – es ist ihre Heimatstadt - mit privaten Gründen. Ihre Nachfolge ist bisher nicht geklärt. Die Stelle wurde bundesweit ausgeschrieben.

Berlin. Der Bundestag hat das Patientenrechtegesetz beschlossen. Die von der Bundesärztekammer und dem Marburger Bund geforderte Offenlegung von Bonusregelungen in Chefarztverträgen ist darin nicht enthalten. Auch der von den Ländern und Oppositionsparteien geforderte Härtefallfonds wurde nicht in das Gesetz aufgenommen.

Berlin. Der Gesundheitsausschuss des Bundesrates hat eine Änderung der Verordnung zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte vorgeschlagen. Er empfiehlt, die Obergrenze von Geld- und Sachleistungen bei der PJ- Aufwandspauschale im Inland nicht bei 373 Euro im Monat zu belassen, wie es der Entwurf der Änderungsverordnung vorsieht, sondern diese auf 597 Euro monatlich zu erhöhen. Er folgt damit einer Forderung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund.





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