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115-Millionen-Neubau für Krebspatienten

Düsseldorf. Es ist Deutschlands größtes Ambulanzgebäude für Krebspatienten. Auf annähernd 14.000 Quadratmetern, verteilt auf sieben Etagen, behandeln renommierte Experten ab November 2019 rund 24.000 Menschen, die mit einer Krebserkrankung jedes Jahr in die Uniklinik Köln kommen. Alle Disziplinen, die bisher an unterschiedlichen Orten auf dem Campus untergebracht waren, sind nun im Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) zentral angesiedelt. Das neue Gebäude wurde am 6. September im Beisein von Ministerpräsident Armin Laschet eröffnet. 

Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher der Uniklinik Köln, bedankte sich bei der Landesregierung für die Förderung des CIO-Gebäudes mit mindestens 100 Millionen für den Bau und rund 15 Millionen Euro für die Erstausstattung. „Unsere Spitzenmedizin befindet sich im Wandel. Die Behandlungsverfahren in der Krebsmedizin sind schonender geworden, wir können immer häufiger ambulant behandeln. Dies erfordert moderne Organisationsstrukturen, die hochspezialisiert und zugleich interdisziplinär sind. Im neuen Ambulanzgebäude sind alle Voraussetzungen für eine richtungsweisende moderne Behandlung von Krebspatienten an der Kölner Uniklinik realisiert.“

Das neue CIO-Gebäude gruppiert sich um zwei Lichthöfe, von denen einer als Eingangs-Atrium dreigeschossig überdacht ist. Die klare Raumstruktur hilft ebenso bei der Orientierung wie ein Gestaltungskonzept auf den verschiedenen Etagen. Eine gute Orientierung und angenehme, helle Materialien waren den Patienten wichtig, die schon während der Planung intensiv mit einbezogen wurden. 

Für das große psychoonkologische Angebot und den Verein „Lebenswert e.V.“ steht den Patienten des CIO das komplette Dachgeschoss zur Verfügung.

Auch die zahlreichen Studiengruppen, die den CIO-Patienten jedes Jahr rund 300 Klinische Studien zu onkologischen Fragestellungen anbieten, sind jetzt im neuen Gebäude präsent und können nah beim Patienten und in engem Austausch mit den behandelnden Ärzten arbeiten. 





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