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Charité mit nur knappem Plus in 2018

Berlin. Die Charité hat das Jahr 2018 mit einem knappen Plus abgeschlossen. Wie der Tagesspiegel recherchierte, beläuft sich das Ergebnis 2018 auf rund 800.000 Euro. Das ist weniger, als in den Vorjahren: Der Überschuss 2017 betrug 1,8 Millionen Euro, 2016 seien es 3,8 Millionen Euro gewesen. Als Gründe für das aktuelle Ergebnis sieht die Zeitung die Rekommunalisierung der Tochterfirma CFM – sie kostete 4,2 Millionen Euro, sowie teure Modernisierungen. 

Die Charité schloss das achte Jahr in Folge mit einer schwarzen Null ab. Das sei vom Eigentümer, dem Land Berlin, politisch so gewollt. An vielen Hochschulkliniken sei das anders. Die Hälfte der 34 Unikliniken in Deutschland schreibe rote Zahlen. 

Die Sparpolitik in Berlin habe aber Folgen. So würden die Physio- und Ergotherapeuten, die für die Tochterfirma CPPZ arbeiten, seit Wochen immer wieder streiken, weil sie oft deutlich weniger verdienten als ihre Kollegen im Charité-Stammhaus. Verhandlungen zwischen Verdi und der Geschäftsführung seien ausgesetzt worden. Das Abgeordnetenhaus hatte beschlossen, dass die Tochterfirmen der landeseigenen Krankenhäuser wieder eingegliedert werden sollen.

Eine Expertenkommission hat zudem vorgeschlagen, die Charité und Vivantes unter einer landeseigenen Dachgesellschaft zusammenzufassen. Die Charité soll sich auf Hochleistungsmedizin konzentrieren, Vivantes die Grundversorgung übernehmen.





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