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Minister Laumann begrüßt Pläne zur Reform der gematik

Düsseldorf. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant laut Medienberichten eine Umstrukturierung der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik). Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann befürwortet diesen Plan ausdrücklich: „Die gematik ist viel zu lange nicht aus den Hufen gekommen. Es gibt sie schon seit fast 15 Jahren.

Und der einzige wesentliche Mehrwert der elektronischen Gesundheitskarte, den die Versicherten im Vergleich zur alten Versichertenkarte praktisch haben, ist ein Passfoto. Das kann es nicht sein. Wenn sich die Digitalisierung zum Beispiel im Bankenwesen so langsam entwickelt hätte wie im Gesundheitsbereich, würden die Bankkunden heute immer noch massenhaft mit Verrechnungsschecks durch die Gegend laufen.“

Nach Laumanns Ansicht ist es richtig, dass das Bundesgesundheitsministerium nun offenbar mit 51 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile der gematik übernehmen und das Abstimmungsrecht in der Gesellschaft weg von einer Zwei-Drittel- hin zu einer einfachen Mehrheit reformieren wolle. „Ich bin ein großer Unterstützer der Selbstverwaltung. Diese muss allerdings funktionieren und im Interesse der Versicherten handeln. In der gematik hat sie sich allerdings viel zu oft selbst blockiert, weil es gegenteilige Interessen gegeben hat. Das hat zu dem Schneckentempo bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens geführt. Darum ist es richtig, wenn nun der Bund das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Da hat der Bundesgesundheitsminister meine volle Unterstützung“, sagte Laumann.





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